Lieferando Report 2023: Wie Essen unsere Stimmung beeinflusst - aktuelle Trends und Fakten aus der Lieferwelt

  • Mood Food - Je mehr Essen die Deutschen ordern, desto glücklicher sind sie: 81 Prozent der Menschen, die täglich Essen bestellen, betrachten sich als “sehr glücklich”
  • Essensbesteller:innen ernähren sich gesünder und haben mehr Lust auf Sex: 63 Prozent der täglich Bestellenden stufen ihre Ernährung als gesund ein, fast dreiviertel (71 Prozent) haben häufig Sex
  • Zero Heroes: Bestellungen von recyclebaren Verpackungen durch Restaurants mehr als verdreifacht
  • Direct-to-Cart: Mehr als die Hälfte der Deutschen (57 Prozent) bestellt Lebensmittel online
  • Die beliebtesten Liefer-Gerichte der Deutschen: Cheeseburger erneut Spitzenreiter, Edamame beliebteste Vorspeise, polnisch die Küchenrichtung mit dem größten Wachstum
  • Preisvergleich: Burger wieder billiger (-8 Prozent) und Hamburg ist das teuerste Bundesland


Berlin, 21. November 2023 - Was die Welt bewegt, spiegelt sich auch in unserem Bestellverhalten wider. Die Geschehnisse unserer Zeit stärken das Bedürfnis nach persönlichem Wohlbefinden und einer gelungenen Work-Life-Balance. Sich zur Stimmungsaufheiterung “einfach mal etwas zu gönnen” wird immer wichtiger, während gleichzeitig die Inflation das Preisbewusstsein sensibilisiert. Nachhaltigkeit sowie bequeme, durch digitale Tools und KI gestützte Bestellmöglichkeiten beeinflussen die Auswahl und das Verhalten der Konsument:innen mehr denn je. Vor diesem Hintergrund präsentiert der führende Online-Marktplatz für Essensbestellungen auch in diesem Jahr wieder die wichtigsten Fakten und Trends zum Ess- und Bestellverhalten der Deutschen im Lieferando Report 2023.

Für den diesjährigen Bericht wurden die Bestellungen von rund 15 Millionen Konsument:innen anonymisiert ausgewertet. Ergänzt werden die Bestelldaten durch Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage*, die Lieferando zusammen mit dem Marktforschungsinstitut YouGov umgesetzt hat, sowie durch Beobachtungen und Vorhersagen zum internationalen Essverhalten, die das globale Trendprognoseunternehmen WGSN für die Lieferando-Mutter Just Eat Takeaway.com ermittelt hat.

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Genuss für Körper und Seele - wie die Essensbestellung unsere Stimmung beeinflusst


Der Hunger auf Dinge, die gute Laune machen, ist bei den vielen schlechten Nachrichten unserer Zeit groß - das zeichnet sich auch bei den Essensbestellungen der Deutschen ab. Jede:r Achte bestellt Essen, weil er/sie Lust hat, sich etwas zu gönnen und jede:r siebte, um sich nach einem stressigen Tag zu entspannen. Essen wird zum Stimmungsaufheller, nicht nur durch den Geschmack, sondern auch durch trendige Zutaten mit positiven Eigenschaften wie Matcha, Maca, Guave oder CBD. Hierbei sind die Deutschen offen für Neues, knapp 63 Prozent geben in der von Lieferando im Rahmen des diesjährigen Reports in Auftrag gegebenen Umfrage an, Lust zu haben, ein Gericht zur Stimmungsverbesserung zu probieren. Mood Food ist der Trend des Jahres. So beschränkt sich auch der Begriff der Gesundheit nicht mehr nur auf das rein Körperliche, sondern schließt auch emotionale, spirituelle und soziale Aspekte für ein ganzheitliches Wohlbefinden mit ein. In Bezug auf die Essensbestellung bedeutet das: Genuss für Körper und Seele. 

Kein Wunder, dass Menschen, die häufig Essen bestellen, sich gesünder und glücklicher fühlen, als diejenigen die nur selten einen Lieferdienst in Anspruch nehmen: 71 Prozent der Menschen, die mehrmals pro Woche bestellen und 81 Prozent derer, die täglich bestellen, stufen sich selbst als “sehr glücklich” ein. Bei den Personen, die selten Essen bestellen, beurteilt sich nur knapp ein Drittel (31 Prozent) als “sehr glücklich”. Das Glücksempfinden geht mit einer gesunden Ernährung Hand in Hand: 63 Prozent der Menschen, die täglich Essen liefern lassen, geben an, sich gesund zu ernähren, bei denen, die nur selten bestellen, sind es lediglich 28 Prozent. 


Auch auf das Sexualleben kann sich eine Essensbestellung anscheinend positiv auswirken: 71 Prozent der Befragten, die angaben, täglich Essen zu bestellen, haben häufig Sex. Im Gegenzug sind bei den Menschen, die selten Essen bestellen, nur knapp 34 Prozent häufig sexuell aktiv. Diese Statistik könnte natürlich auch mit dem Alter der Essensbesteller:innen zusammenhängen: Fast die Hälfte (41 Prozent) der Lieferando-Kund:innen ist unter 35, ein Viertel ist zwischen 35 und 44 und nur 12 Prozent 56 Jahre oder älter. 

Von Zero Heroes zu Direct-to-Cart - weitere aktuelle Trends im Bestellverhalten der Deutschen

Für gute Stimmung und ein reines Gewissen sorgt auch eine umweltbewusste Essensbestellung. Immer mehr Besteller:innen werden zu “Zero Heroes” und versuchen, so wenig Abfall wie möglich zu verursachen - von der nachhaltigen oder Mehrweg-Verpackung bis zur Vermeidung von Essensresten. Überraschenderweise achten anscheinend Menschen, die häufig Essen online bestellen, mehr auf die Umwelt als die Wenig-Besteller:innen. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Personen, die mehrmals die Woche bestellen, betrachtet sich als umweltbewusst, 69 Prozent derjenigen, die täglich bestellen, haben schon einmal wiederverwendbare Verpackungen für ihre Bestellung genutzt. Das gesteigerte Umweltbewusstsein zeigt sich auch bei den Restaurantpartnern: Mehr als dreimal so viele bestellten in diesem Jahr die von Lieferando in Zusammenarbeit mit dem ökologischen Verpackungsunternehmen Notpla  entwickelten, vollständig recycle- und kompostierbaren Verpackungen.


Was ich will, jederzeit und sofort vor meiner Haustür: Der Trend “Direct-to-Cart” steht für die Möglichkeiten unserer Zeit, mit KI und digitalen Tools unsere Bedürfnisse einfach und bequem direkt zu befriedigen. Bei Lieferando gilt das nicht nur für die Bestellung fertiger Gerichte, auch Einkäufe können inzwischen mit wenigen Klicks über die Liefer-App getätigt werden. So ist die Anzahl der Lebensmittel-Bestellungen über Lieferando 2023 um 229 Prozent gestiegen. Bereits mehr als die Hälfte der Deutschen (57 Prozent) gibt inzwischen an, Lebensmittel online zu bestellen, im Alter von 35-44 sind es sogar 66 Prozent. Die beliebtesten Lebensmittel per Online-Bestellung über Lieferando sind übrigens Cola, stilles Mineralwasser und Bananen.


Mehr Informationen zu diesen und weiteren Trends - von Fusion Food als multikultureller Mischung bis zu Influencer:innen und Freund:innen als Tastemakern - finden sich hier im Lieferando Report 2023.

So bestellt Deutschland: Lieblingsgerichte, internationale Spitzenreiter und Newcomer

Erbsenzähler:innen aufgepasst - Deutschlands beliebteste Vorspeise zum Liefern sind Edamame. Die populären Sojabohnen aus der japanischen Küche bestellen sich die Deutschen noch häufiger als Bruschetta (Platz 2) und Knoblauchbrot (Platz 3). Für eine weitere Überraschung sorgt die polnische Küche, sie ist mit einer Steigerung der Bestellungen von 31 Prozent, die am schnellsten wachsende Küchenrichtung, Holländisch liegt mit 10 Prozent Wachstum ebenso voll im Trend. In der Gesamtwertung der Küchenrichtungen geht Platz 1 wieder einmal nach Italien und Platz 2 an die Burger-Könige aus den USA. Die japanische Küche schafft es in diesem Jahr wieder aufs Siegertreppchen und schickt den Döner und andere türkische Gerichte auf Platz 4. Die chinesische Küche komplettiert die Top 5. 


Den Titel für das beliebteste Bestell-Gericht verteidigt seit dem ersten Lieferando Report der Cheeseburger als echter All-time-Favorite. Die Pommes finden sich weiter auf Platz 2 gefolgt vom Chickenburger auf dem dritten Rang. Der Hunger auf Pizza Margherita ist 2023 wieder stark gewachsen. So ist der italienische Klassiker das Gericht mit der höchsten Zunahme an Bestellungen und erobert wieder seinen 4. Platz in der Gesamtwertung zurück. Der Hamburger ist geliefert und fällt zurück auf Platz 5. Die beliebtesten Desserts sind Tiramisu, heiße Apfeltasche und gebackene Banane. Eine fleischlose Ernährung liegt bei den Besteller:innen immer höher im Kurs: mehr als jede dritte Bestellung ist inzwischen vegetarisch, jede achte Bestellung ist vegan, besonders beliebt sind Pommes, Avocado Makis und Edamame. 

Burger wieder billiger: Der große Lieferando-Preisvergleich mit Bundesländer-Check

Der Lieferando Report ermöglicht jedes Jahr einen bundesweiten Überblick über die Entwicklung der Preise zweier Klassiker unter den Bestellgerichten: Hamburger und Pizza Margherita. Der Durchschnittspreis aller in Deutschland bestellten Hamburger liegt in diesem Jahr bei 6,91 Euro und ist damit wieder günstiger geworden als noch im letzten Jahr (7,50 Euro). Für eine Pizza Margherita beträgt der Bundesdurchschnitt 2023 mit 8,71 Euro erneut etwas mehr als im Vorjahr (2022: 8,50 Euro).


Überraschende Unterschiede werden beim Länder-Preisvergleich sichtbar: In Nordrhein-Westfalen zahlen die Menschen mit 8,10 Euro durchschnittlich am wenigsten für ihre Pizza, während in Hamburg der Preis mit durchschnittlich 11,71 Euro am höchsten ist. Beim Hamburger wird der teure Lebensstil in Deutschlands nördlichster Metropole noch deutlicher: 10,03 Euro bezahlen die Hamburger durchschnittlich für ihre Hamburger, wohingegen der Preis in Sachsen-Anhalt mit 6,88 Euro deutschlandweit am günstigsten ist. Beim Bestellwert führen dieses Jahr die Brandenburger:innen: Sie geben mit durchschnittlich 29 Euro am meisten pro Bestellung aus, während die Bremer:innen mit 24,03 Euro im Warenkorb am sparsamsten sind. Der durchschnittliche, bundesweite Bestellwert liegt bei 26,17 Euro. Die vollständige Übersicht des Preisvergleichs der Bundesländer findet sich im Lieferando Report.

Lieferando Highscore: Die kuriosesten Fun Facts aus dem Lieferando Report 2023

  • Der Titel für den Lieferando-Bestellmeister geht in diesem Jahr nach Berlin. Hier hat ein:e Kund:in 1.016 Bestellungen getätigt und dabei unter anderem insgesamt 1.024 Cheeseburger geordert. 
  • Die teuerste Bestellung ging an einem Samstag beim Restaurant Food Brother in Münster ein und kostete 2.987 Euro
  • Wenn wir alle Hamburger, die im vergangenen Jahr bestellt wurden, hintereinanderlegen würden, könnten wir den kompletten Streckenverlauf der A7, Deutschlands längster Autobahn von der österreichischen bis zur dänischen Grenze, eineinhalbmal nachzeichnen. 
  • Fast ein Viertel aller Männer (22 Prozent) haben schon einmal Essen bestellt und behauptet, selbst gekocht zu haben. Bei den Frauen sind es nur 14 Prozent.

Die ausführlichen Ergebnisse des Lieferando Reports 2023 – etwa zu den Lieferando-Nutzer:innen und ihren Motiven und Gewohnheiten, regionalen Bestelltrends, u.v.m. – finden sich hier sowie unter www.lieferando.de/food-trends/

Methodik:

Für den Lieferando Report 2023 wurden interne Statistiken und Daten von rund 15 Millionen Konsument:innen bei über 35.000 angeschlossenen Restaurants in mehr als 2.000 deutschen Städten im Zeitraum vom 01. Juli 2022 bis 1. Juli 2023 anonymisiert ausgewertet. Die Trends wurden von WGSN ermittelt, einem Unternehmen für globale Trendprognosen. *Zusätzlich wurde eine Online-Umfrage vom Marktforschungsinstitut  YouGov Deutschland GmbH durchgeführt, an der 1.008 Personen in Deutschland zwischen dem 29. August und dem 4. September 2023 teilnahmen.

Informationen für Medienvertreter:innen:

Über Just Eat Takeaway.com

Über Lieferando / Just Eat Takeaway.com

Lieferando ist ein erfolgreicher Onlinemarktplatz zum Bestellen von Essen, Lebensmitteln und Alltagsprodukten in Deutschland und Österreich. Das Unternehmen stellt Partnern eine Plattform, Infrastruktur sowie zahlreiche Services für ihr digitales Bestellgeschäft bereit und erleichtert Konsument:innen die Bestellung per App. Darüber hinaus bietet Lieferando einen Logistikdienst mit festangestellten Fahrer:innen für Partner ohne eigenen Lieferservice. Lieferando wurde 2009 in Deutschland gegründet und gehört zu Just Eat Takeaway.com (LSE: JET, AMS: TKWY). Der Technologiekonzern mit Hauptsitz in Amsterdam verbindet über seine Plattform Konsument:innen und mehr als 679.000 angeschlossene Partner aus Gastronomie, Lebensmittel- und Einzelhandel mit Standorten in 20 Ländern: den USA, Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden, Kanada, Australien, Österreich, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Frankreich, Irland, Israel, Italien, Luxemburg, Neuseeland, Polen, Slowakei, Spanien und Schweiz.


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